Route
Cordillera Blanca – Huanchaco – Máncora – Yurimaguas – Iquitos
Dauer
ca. 6 Wochen
Highlights
Santa-Cruz-Trek, Huanchaco und die Flussfahrt auf dem Amazonas
Kurz gesagt
Steigeisen, Surfbrett und Hängematte.
Für den Start in den Norden Perus verschlug es uns in die Region der Cordillera Blanca. Auf Empfehlung bezogen wir unser Quartier in Caraz. Die kleine Stadt war deutlich entspannter, gemütlicher und weniger touristisch als das bekanntere Huaraz und erwies sich schnell als perfekter Ausgangspunkt für unsere Abenteuer in den Bergen.
Von hier aus konnten wir die berühmten Lagunen der Region besuchen und auch ein weiteres grosses Highlight unserer Reise organisieren: den Santa-Cruz-Trek. Die benötigte Ausrüstung konnten wir direkt über unser Hostel mieten, was die Planung erfreulich unkompliziert machte.
Cordillera Blanca
09.12.2025 - 27.12.2025
Die Cordillera Blanca, oft auch als die «kleine Schweiz Perus» bezeichnet, begeisterte uns vom ersten Moment an. Schon die Fahrt von Lima nach Caraz liess erahnen, dass hier noch einmal ein ganz anderes Peru auf uns wartete. Und zum ersten Mal reisten wir mit einem Nachtbus, dessen Sitze sich tatsächlich auf 180 Grad verstellen liessen — ein kleines Wunder auf Rädern und leider auch das letzte seiner Art auf unserer Reise.
Am nächsten Morgen ragten überall schneebedeckte Gipfel in den Himmel, viele davon deutlich über 6000 Meter hoch. Dahinter öffneten sich tiefe Täler, kleine Dörfer und Landschaften, bei denen man immer wieder einfach stehen bleiben und schauen wollte.
Je länger wir hier waren, desto klarer wurde uns, dass wir nicht so schnell weiterreisen wollten. Ein Workaway zu machen, hatten wir schon länger im Kopf. Wir wollten unterwegs nicht nur von Ort zu Ort ziehen, sondern irgendwo für eine Weile bleiben, einen Alltag auf Zeit haben und eine Region etwas näher kennenlernen. In der Cordillera Blanca fühlte sich diese Idee plötzlich genau richtig an.
Von dem befreundeten Pärchen, welches wir bereits in Rurrenabaque kennengelernt hatten, kam der Tipp, nach Caraz zu reisen. Schon zuvor hatten sich unsere Wege immer wieder gekreuzt: auf der Isla del Sol, in Copacabana und in Cusco. Mal geplant, mal mehr durch Zufall, weil wir ähnliche Routen, Zwischenstopps und ein ähnliches Reisetempo hatten. In Caraz trafen wir uns bereits zum fünften Mal — diesmal für einen gemeinsamen Ausflug mit dem Fahrrad durch den Cañón del Pato, der den Auftakt zu unserer Zeit in der Cordillera Blanca bildete.
Genau solche Begegnungen machen das Reisen für uns so besonders. Obwohl alle ihren eigenen Weg gehen, kreuzen sich die Pfade unterwegs manchmal immer wieder. Aus Fremden werden Bekannte, aus Bekannten gute Freunde. Und mit jedem Wiedersehen entsteht ein kleines Stück gemeinsamer Geschichte.
Inmitten all der neuen Orte, langen Fahrten und ständig wechselnden Eindrücke entsteht dadurch etwas Vertrautes. Ein Gefühl von Wiedererkennen, von gemeinsam Erlebtem und von Heimat auf Zeit — selbst tausende Kilometer von zuhause entfernt. Vielleicht sind es genau diese Momente, die eine Reise nicht nur schön, sondern besonders machen.
Cañón del Pato
09.12.2025
Der Cañón del Pato war ein Abenteuer sondergleichen. Und das begann bereits lange bevor wir den eigentlichen Canyon erreichten.
Da entlang der Strecke Bauarbeiten stattfanden, wurde die Strasse kurzerhand gesperrt. Wie lange die Sperrung dauern würde, konnte uns niemand sagen. Also hiess es warten. An einer Stelle über eine Stunde, später an einer weiteren nochmals. Eine Situation, die uns mittlerweile fast schon vertraut vorkam.
Die Verzögerungen sorgten dafür, dass wir unser Tagesziel deutlich später als geplant erreichten. Mit etwas Glück fanden wir gerade noch ein Restaurant, das uns etwas zu essen servieren konnte. Als wir uns anschliessend auf den Rückweg machen wollten, war das letzte Colectivo nach Caraz bereits abgefahren.
Also blieb nur noch die Taxivariante. Doch auch das Taxi hatte seine eigene kleine Odyssee zu bewältigen und blieb unterwegs mehrfach an den gesperrten Baustellenabschnitten hängen. Als wir schliesslich gegen 18 Uhr abgeholt wurden, war das Abenteuer noch nicht vorbei. Auf der Rückfahrt hatten sich Fahrzeuge in den engen Tunneln des Cañón del Pato festgefahren, sodass wir erneut warten mussten.
Eigentlich lief an diesem Tag fast nichts nach Plan.
Und trotzdem war es ein grossartiger Ausflug.
Der Cañón del Pato ist eine beeindruckende Landschaft. Die Strasse führt durch eine karge, staubige Bergwelt und passiert mehr als dreissig unbeleuchtete Tunnel, die direkt in den Fels geschlagen wurden. Die steilen Wände des Canyons, die trockene Steinlandschaft und die fast schon mondartige Atmosphäre machten die Fahrt zu einem Erlebnis für sich.
Rückblickend erinnern wir uns nicht nur an die spektakuläre Landschaft, sondern auch an all die kleinen und grossen Unwägbarkeiten dieses Tages. Genau das machte für uns einen grossen Teil des Reisens in Südamerika aus. Es kann immer etwas schiefgehen, Pläne ändern sich ständig und selten läuft alles wie gedacht. Doch gerade daraus entstehen oft die besten Geschichten und die grössten Abenteuer.
Cañón del Pato, Peru
Cañón del Pato, Peru
Cañón del Pato, Peru
Cañón del Pato, Peru
Cañón del Pato, Peru
Cañón del Pato, Peru
Laguna 69
11.12.2025
Zwei Tage später zog es uns wieder in die Höhe. Unser Ziel war die wohl berühmteste Lagune Perus: die Laguna 69 auf rund 4600 Metern über Meer.
Bekannt für ihr intensiv türkisblaues Wasser vor der Kulisse aus grauen Felsen und schneebedeckten Gipfeln gehört sie zu den absoluten Highlights der Cordillera Blanca und steht bei vielen Reisenden ganz oben auf der Liste.
Der Weg dorthin ist allerdings nicht geschenkt. Auf rund 14 Kilometern müssen etwa 700 Höhenmeter überwunden werden. In dieser Höhe lernt man schnell, dass nicht Geschwindigkeit zählt, sondern Geduld. Schritt für Schritt, langsam und gleichmässig, so kommt man ans Ziel.
Glücklicherweise blieb uns die Höhenkrankheit dieses Mal erspart. Einfach war der Aufstieg trotzdem nicht. Die dünne Luft machte sich mit jedem Höhenmeter bemerkbar und erinnerte uns daran, dass wir uns weit oberhalb der üblichen Wanderhöhen bewegten.
Gleichzeitig war die Tour eine perfekte Vorbereitung auf unser nächstes grosses Abenteuer: den Santa-Cruz-Trek, den wir einige Tage später auf eigene Faust in Angriff nehmen wollten.
Als wir schliesslich die letzte Anhöhe erreichten, lag sie vor uns: die Laguna 69 in ihrer ganzen Pracht. Das Wasser leuchtete in einem Blau, das beinahe unwirklich wirkte.
Ja, auf Fotos sieht die Lagune schon fast kitschig aus. In Wirklichkeit war sie noch kitschiger.
Und genau deshalb bleibt sie uns bis heute so eindrücklich in Erinnerung.
Laguna 69, Peru
Laguna 69, Peru
Laguna 69, Peru
Laguna 69, Peru
Laguna 69, Peru
Laguna 69, Peru
Laguna 69, Peru
Laguna 69, Peru
Laguna 69, Peru
Laguna Parón
12.12.2025
Der wohl gemütlichste Ausflug in der Cordillera Blanca führte uns zur Laguna Parón. Im Gegensatz zur Laguna 69 bringt einen hier ein Taxi direkt bis an den See auf rund 4200 Metern über Meer.
Ganz ohne Bewegung wollten wir den Tag aber trotzdem nicht verbringen. Also machten wir uns auf den kurzen, aber steilen Weg zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Lagune und kämpften uns die zusätzlichen 100 Höhenmeter hinauf.
Zum Glück.
Von dort oben bot sich uns eine spektakuläre Aussicht auf die türkisfarbene Lagune, umrahmt von den schneebedeckten Gipfeln der Cordillera Blanca. Die gewaltigen Berge und die Lagune machten einmal mehr deutlich, weshalb diese Region zu den schönsten Berglandschaften Südamerikas zählt.
Da am nächsten Tag bereits unser nächstes grosses Abenteuer auf dem Programm stand – der Santa-Cruz-Trek – kamen uns diese entspannten Stunden in der Höhe gerade recht. Noch einmal die Aussicht geniessen, die Beine locker halten und die Vorfreude auf die kommenden vier Tage in den Bergen wachsen lassen.
Laguna Parón, Peru
Laguna Parón, Peru
Laguna Parón, Peru
Laguna Parón, Peru
Laguna Parón, Peru
Laguna Parón, Peru
Santa-Cruz-Trek
13.12.2025 - 16.12.2025
Dann ging es endlich los. Mit Sack und Pack machten wir uns auf die Suche nach dem Colectivo, das uns zum Ausgangspunkt des Santa-Cruz-Treks in Cashapampa bringen sollte.
Dort begann eines der grössten Abenteuer unserer Zeit in Peru. Während der nächsten vier Tage würden wir die Cordillera Blanca auf eigene Faust durchqueren – mit Zelt, Schlafsäcken, Verpflegung und allem, was wir unterwegs benötigten, auf dem Rücken.
Bereits der erste Tag hatte es in sich. Von rund 2900 Metern über Meer stiegen wir bis zur Laguna Jatuncocha auf knapp 3900 Meter auf. Besonders die ersten Stunden waren ungewohnt anstrengend, denn das zusätzliche Gewicht machte sich bei jedem Schritt bemerkbar. Zum Glück mussten wir keinen grossen Wasservorrat mittragen. Entlang der gesamten Route fanden sich immer wieder frische Wasserquellen, von welchen wir problemlos trinken konnten.
Am zweiten Tag folgten wir dem Tal weiter hinauf bis in die Gegend von Taullipampa auf rund 4200 Metern über Meer. Zwischendrin unternahmen wir einen Abstecher zur Laguna Arhuaycocha auf etwa 4400 Metern. Umgeben von den gewaltigen Eiswänden und Gipfeln fühlten wir uns plötzlich ganz klein in dieser mächtigen Bergwelt.
Der dritte Tag stellte den Höhepunkt des Treks dar. Über den Pass Punta Unión erreichten wir mit 4750 Metern den höchsten Punkt der Route. Der Aufstieg war anstrengend, doch die Aussicht auf die umliegenden Gipfel und Täler entschädigte für jede einzelne Schweissperle. Anschliessend ging es wieder hinunter auf rund 3700 Meter, wo wir unsere letzte Nacht im Zelt verbrachten.
Am vierten und letzten Tag erreichten wir schliesslich das kleine Dorf Vaquería, das den Schlusspunkt unserer Wanderung bildete.
Damit ging eine unglaubliche viertägige Trekkingtour durch eine der schönsten Landschaften, die wir je gesehen haben, zu Ende. Wir erlebten kalte Nächte, Hagelstürme, lange Aufstiege und die Herausforderungen der Höhe. Gleichzeitig wurden wir jeden Tag mit spektakulären Ausblicken auf schneebedeckte Gipfel, türkisfarbene Lagunen und endlose Täler belohnt.
Und als wir auf dem Punta Unión standen, waren wir schon auch ein wenig stolz. Nicht nur auf die erreichte Höhe, sondern vor allem darauf, die gesamte Strecke mit unserem eigenen Gepäck auf dem Rücken gemeistert zu haben.
Der Santa-Cruz-Trek war für uns weit mehr als nur eine Wanderung. Er war einer jener Momente auf Reisen, bei denen man am Ende müde, erschöpft und gleichzeitig unglaublich glücklich ist.
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Santa-Cruz-Trek, Peru
Tinco
17.12.2025 - 27.12.2025
In Tinco begann für uns ein etwas anderer Abschnitt der Reise. Für zehn Tage tauschten wir Busfahrten, Hostels und ständiges Weiterziehen gegen einen festen Ort und einen geregelteren Alltag ein.
Wir verbrachten diese Zeit bei Dionny, einer älteren und unglaublich herzlichen Frau, die uns vom ersten Moment an wie Familienmitglieder behandelte. Im Rahmen des Workaways halfen wir auf dem Maisfeld, arbeiteten auf dem Acker, unterstützten beim Kochen und hatten gleichzeitig genügend Zeit, weitere Ausflüge in die Cordillera Blanca zu unternehmen.
Vor allem aber war es eine Gelegenheit, einmal anzukommen. Nach Wochen voller neuer Eindrücke tat es gut, etwas Ruhe zu finden, einen Alltag zu haben und nicht jeden zweiten Tag die Rucksäcke packen zu müssen.
Besonders schön war, dass wir Weihnachten gemeinsam mit der ganzen Gastfamilie feiern durften. Fernab der Heimat und trotzdem nicht allein. Stattdessen fühlten wir uns für kurze Zeit als Teil einer Familie – ein Gefühl, das wir auf einer langen Reise sehr zu schätzen gelernt haben.
Mit jedem Tag wurden auch die kleinen Dinge vertrauter. Wir entdeckten unsere ersten Kolibris, fanden unseren Dorfladen des Vertrauens, genossen die beste Glace in Carhuaz, grüssten die Nachbarn und lernten das Leben in Tinco immer besser kennen.
Und dann war da noch das Hausschaf.
Dionny zog ein junges Schäfchen auf, das ihr überallhin folgte. Wirklich überall. Es begleitete uns durchs Dorf, über die Felder und tauchte immer wieder dort auf, wo man es am wenigsten erwartete. Nicht immer ganz unkompliziert, denn gelegentlich mussten wir es auch vor den zahlreichen Strassenhunden beschützen.
Genau diese kleinen, unerwarteten Momente machten unsere Zeit in Tinco so besonders. Es waren nicht die grossen Sehenswürdigkeiten oder spektakulären Landschaften, die uns hier am stärksten in Erinnerung blieben, sondern die Menschen, die Herzlichkeit und das einfache Leben im Dorf.
Eine Zeit, die wir nie vergessen werden.
Tinco, Peru
Tinco, Peru
Tinco, Peru
Tinco, Peru
Tinco, Peru
Tinco, Peru
Laguna 513
21.12.2025
Einer unserer Ausflüge während der Zeit in Tinco führte uns zur Laguna 513. Vorher erklärte uns Dionny ausführlich, wie wir zum Ausgangspunkt der Wanderung gelangen würden. In ihren Erklärungen klang alles erstaunlich einfach.
Zuerst mit dem Colectivo nach Carhuaz, dort bei der Kirche in ein weiteres Colectivo nach Huallcán umsteigen, anschliessend ein Taxi überreden, uns bis nach Chucchún beziehungsweise zum Ausgangspunkt der Wanderung zu fahren, und dann einfach loslaufen. Für die Rückfahrt müssten wir lediglich ein Taxi oder eine Touristengruppe anhalten, die uns wieder mitnehmen würde. «Das klappt immer», versicherte uns Dionny.
Klang nach einem Plan.
Und tatsächlich: Die Anreise funktionierte überraschend reibungslos. Schon bald standen wir am Beginn der Wanderung und machten uns an den rund 800 Höhenmeter umfassenden Aufstieg zur Laguna 513 auf etwa 4450 Metern über Meer.
Wie schon so oft in der Cordillera Blanca machte uns die Landschaft sprachlos. Die schneebedeckten Gipfel, die wilde Bergwelt und die intensiv gefärbte Lagune machten die Anstrengung schnell vergessen.
Was uns allerdings auffiel: Es waren erstaunlich wenige Menschen unterwegs.
Als wir nach der Wanderung wieder am Ausgangspunkt ankamen, war weit und breit kein Fahrzeug zu sehen. Langsam fragten wir uns, wie wir eigentlich zurück nach Tinco kommen sollten. Die Zuversicht, mit der Dionny uns erklärt hatte, dass «immer jemand vorbeikommt», begann langsam zu bröckeln.
Zum Glück entdeckten wir schliesslich doch noch ein Taxi, das auf eine Touristengruppe wartete. Nach einigem Hin und Her konnten wir den Fahrer überzeugen, auch uns mitzunehmen.
So fanden wir uns wenig später zu zweit auf dem Beifahrersitz wieder, eng zusammengequetscht und sehr froh darüber, überhaupt eine Mitfahrgelegenheit gefunden zu haben.
Einmal mehr zeigte uns Südamerika, dass man nicht immer wissen muss, wie etwas funktioniert. Irgendwie geht am Ende doch fast immer alles gut.
Laguna 513, Peru
Laguna 513, Peru
Laguna 513, Peru
Laguna 513, Peru
Laguna 513, Peru
Laguna 513, Peru
Mateo
23.12.2025
Dann entschieden wir uns spontan für ein weiteres Highlight unserer Reise: die Besteigung des Mateo.
Der Berg gilt als idealer Einsteiger-Fünftausender und war damit perfekt für uns. Über den Sohn von Dionny erhielten wir die Empfehlung für einen Bergführer und ehe wir uns versahen, sassen wir bereits im Auto auf dem Weg zur Punta Olímpica. Die Passstrasse brachte uns auf rund 4700 Meter über Meer – höher als viele Gipfel in den Alpen.
Von dort begann der eigentliche Aufstieg. Zunächst ging es über Geröll und Felsblöcke stetig bergauf. Mit jedem Schritt wurde die Luft dünner und die Aussicht beeindruckender. Der Mateo selbst misst rund 5150 Meter über Meer, und diese zusätzlichen Höhenmeter machten sich deutlich bemerkbar.
Für die letzten hundert Höhenmeter hiess es dann: Steigeisen montieren, Eispickel in die Hand nehmen und ab aufs Eis. Für uns war es das erste Mal mit dieser Ausrüstung. Entsprechend konzentriert bewegten wir uns Schritt für Schritt über das steile Schnee- und Eisfeld Richtung Gipfel.
Das sieht immer einfacher aus, als es tatsächlich ist.
Doch oben angekommen, waren alle Anstrengungen vergessen. Das Gefühl, zum ersten Mal auf einem Fünftausender zu stehen, war schlicht überwältigend. Um uns herum reihten sich die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Blanca aneinander, während weit unter uns die Täler lagen.
Auch wenn der Mateo als technisch einfacher Berg gilt, waren wir schon ein wenig stolz. Nicht nur auf den Gipfel selbst, sondern auch darauf, wie gut unser Körper die Höhe mitmachte. Noch wenige Wochen zuvor hatten uns 4000 Meter teilweise ordentlich zugesetzt.
Und die Aussicht?
Die war auch nicht schlecht. ;)
Mateo, Peru
Mateo, Peru
Mateo, Peru
Mateo, Peru
Mateo, Peru
Mateo, Peru
Tortugas
27.12.2025 - 29.12.2025
Nach Weihnachten zog es uns wieder weiter. Nach zehn Tagen in Tinco hatten wir richtig Lust, die Rucksäcke erneut zu packen und weitere Orte in Peru zu entdecken.
Auf Empfehlung von Dionny führte uns unser Weg nach Tortugas, ein kleines Küstenstädtchen am Pazifik, umgeben von einer kargen Stein- und Wüstenlandschaft. Auf den ersten Blick wirkte der Ort eher unscheinbar. Ruhig, abgelegen und genau das Richtige, um ein paar entspannte Tage am Meer zu verbringen.
Doch auch Tortugas hielt ein Abenteuer für uns bereit.
Nach einem gemütlichen Abendessen lagen wir bereits im Bett, als plötzlich alles zu beben begann. Zuerst waren wir uns nicht sicher, was überhaupt geschah. Dann wurde schnell klar: Es war ein Erdbeben.
Überfordert von der Situation blieben wir wie erstarrt im Zimmer sitzen. Katastrophentauglich sind wir offenbar nur bedingt. Während draussen bereits andere Menschen auf die Strassen gingen, warteten wir einfach ab und hofften, dass das Beben bald vorbei sein würde.
Zum Glück dauerte es nur wenige Minuten und es folgte kein stärkeres Nachbeben. Erdbeben gehören in dieser Region zwar zum Alltag, doch als wir später nachschauten und feststellten, dass das Beben eine Stärke von 5,8 hatte und das Epizentrum ganz in unserer Nähe lag, waren wir doch ziemlich baff.
Auch die Besitzer unseres Hostels erzählten uns, dass sie schon lange kein so starkes Erdbeben mehr erlebt hatten. Gleichzeitig waren sie etwas erstaunt darüber, dass wir währenddessen einfach im Zimmer geblieben waren.
Im Nachhinein wissen wir es natürlich besser. Beim nächsten Mal würden wir wohl deutlich schneller den Weg ins Freie suchen.
Abgesehen von diesem unerwarteten Erlebnis war Tortugas jedoch ein wunderbarer Start in unsere zweite Zeit an der Pazifikküste. Die ruhige Atmosphäre, das Meer und die raue Landschaft boten einen schönen Kontrast zu den Bergen der vergangenen Wochen.
Tortugas, Peru
Tortugas, Peru
Tortugas, Peru
Tortugas, Peru
Tortugas, Peru
Tortugas, Peru
Tortugas, Peru
Tortugas, Peru
Tortugas, Peru
Huanchaco
29.12.2025 - 05.01.2026
Nächster Stopp: Huanchaco.
Das kleine Surferstädtchen in der Nähe von Trujillo traf genau unseren Geschmack. Die Tage vergingen in einem angenehmen Rhythmus zwischen Strand, Meer und gutem Essen. Wir versuchten uns auf dem Surfbrett, genossen hervorragendes Ceviche und liessen die Abende bei Sonnenuntergängen ausklingen, die fast schon zu schön wirkten, um echt zu sein.
Auch Silvester verbrachten wir hier – bei einer Party in unserem Hostel, gemeinsam mit lieben Menschen von ganz Huanchaco. Es waren unbeschwerte Tage voller Leichtigkeit und Küstenfeeling.
Doch Huanchaco erinnerte uns auch daran, dass das Leben nicht nur aus schönen Momenten besteht.
Kurz nach dem Jahreswechsel erreichten uns Nachrichten aus der Schweiz. Der Brand in Crans-Montana und weitere tragische Ereignisse in unserem privaten Umfeld holten uns für einen Moment aus unserer Reisewelt zurück in die Realität. Tausende Kilometer von zuhause entfernt fühlten wir uns plötzlich ganz nah bei unseren Familien und Freunden.
Rückblickend verbinden wir mit Huanchaco deshalb sowohl einige der schönsten als auch einige der schwierigsten Momente unserer Reise. Es war ein Ort voller Leichtigkeit, der gleichzeitig Raum für Nachdenklichkeit schuf.
Gerade diese Tage machten uns einmal mehr bewusst, wie fragil das Leben sein kann. Wie schnell sich alles verändern kann. Und wie wichtig es ist, die gemeinsamen Momente mit den Menschen, die uns wichtig sind, bewusst zu geniessen.
Mit vielen Gedanken in der Schweiz, aber auch mit grosser Dankbarkeit für das Erlebte, setzten wir unsere Reise fort. Unser Weg führte uns weiter nach Máncora, an den fast nördlichsten Punkt der peruanischen Pazifikküste.
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Huanchaco, Peru
Chan Chan
30.12.2025
Huanchaco besteht jedoch nicht nur aus Meer, Surfbrettern und spektakulären Sonnenuntergängen. Gleich nebenan befindet sich mit Chan Chan eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Südamerikas.
Die einstige Hauptstadt des Chimú-Reiches wurde zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert erbaut und gilt als die grösste Lehmziegelstadt der Welt. Schätzungen gehen davon aus, dass hier einst mehrere zehntausend Menschen lebten, bevor das Reich von den Inka erobert wurde. Noch heute lassen die kunstvoll verzierten Mauern, Plätze und Zeremonialanlagen erahnen, wie mächtig und fortschrittlich diese Kultur gewesen sein muss.
Für uns war der Besuch ein eindrücklicher Tagesausflug und ein spannender Kontrast zum entspannten Surferalltag in Huanchaco. Einmal mehr wurde uns bewusst, wie tief die Geschichte Perus reicht und dass sich die faszinierenden Spuren vergangener Kulturen nicht nur in den Anden, sondern auch entlang der Pazifikküste finden lassen.
Chan Chan, Peru
Chan Chan, Peru
Chan Chan, Peru
Chan Chan, Peru
Chan Chan, Peru
Chan Chan, Peru
Máncora
05.01.2026 - 08.01.2026
Hoch im Norden Perus wartete Máncora auf uns. In vielen Reiseblogs hatten wir gelesen, dass der Ort sehr touristisch, belebt und teilweise sogar überlaufen sein soll. Das hielt uns allerdings nicht davon ab, uns selbst ein Bild davon zu machen.
Zu unserer Überraschung fanden wir vor Ort eine ganz andere Stimmung vor. Obwohl eigentlich Hochsaison gewesen wäre, wirkte Máncora erstaunlich entspannt. Die Restaurants und Bars waren nie überfüllt, ja, manchmal waren wir sogar die einzigen Gäste. Auch am Strand fanden wir problemlos ein ruhiges Plätzchen für uns. Vieles fühlte sich eher nach Saisonvorbereitung als nach Hochbetrieb an.
Genau das kam uns entgegen. Nach den vielen Erlebnissen der vergangenen Wochen genossen wir die entspannte Atmosphäre, die warmen Temperaturen und die gemütlichen Tage am Meer. Es war der perfekte Abschluss unserer Zeit an der Pazifikküste.
Ganz ohne Abenteuer verlief der Aufenthalt allerdings nicht. Beim Baden machte ich Bekanntschaft mit meiner ersten Qualle. Glücklicherweise blieb es bei einem eher harmlosen Quallenstich, der zwar unangenehm war, aber keine grösseren Folgen hatte. Eine Erfahrung, auf die ich trotzdem gut hätte verzichten können.
Mit jedem Tag rückte das Meer jedoch etwas mehr in den Hintergrund, während die Vorfreude auf das nächste Kapitel unserer Reise wuchs. Nach den Wüsten, Küsten und Bergen Perus zog es uns nun zurück in den Regenwald.
Das nächste Ziel hiess Iquitos.
Und damit wartete bereits das nächste grosse Abenteuer auf uns.
Máncora, Peru
Máncora, Peru
Máncora, Peru
Máncora, Peru
Máncora, Peru
Máncora, Peru
Máncora, Peru
Máncora, Peru
Yurimaguas - Iquitos
09.01.2026 - 12.01.2026
Bereits während der Reisevorbereitungen in der Schweiz stiess ich auf einen Blogbeitrag über die Fahrt mit einem Frachtschiff auf dem Amazonas nach Iquitos. Noch bevor wir überhaupt in Südamerika angekommen waren, stand für uns fest: Das wollen wir unbedingt selbst erleben.
Iquitos ist die grösste Stadt der Welt, die nicht über eine Strasse erreichbar ist. Wer dorthin reisen möchte, muss entweder den Flussweg wählen oder ins Flugzeug steigen. Für viele Reisende ist die Entscheidung schnell getroffen. Für uns allerdings auch – nur genau andersherum. Die Fahrt auf dem Amazonas war von Anfang an einer der Punkte auf unserer Wunschliste.
Je näher wir Yurimaguas kamen, desto grösser wurde die Vorfreude. Schliesslich war es soweit: Vor uns lagen mehrere Tage auf einem Frachtschiff, mitten im Amazonasgebiet.
Rückblickend wurde daraus nicht nur eine Fortbewegungsmöglichkeit, sondern eines der spannendsten, schönsten und ungewöhnlichsten Abenteuer unserer gesamten Reise.
Bereits bei unserer Ankunft in Yurimaguas begann das Abenteuer. Noch bevor wir das Tuc Tuc verlassen konnten, wurden wir von mehreren Schiffsmitarbeitern umringt. Zwei schnappten sich unseren Rucksack und marschierten in erstaunlichem Tempo Richtung Schiffe. Noch bevor wir richtig verstanden hatten, was überhaupt geschah, lagen unsere Rucksäcke bereits auf dem obersten Deck eines Frachtschiffes.
Auf vieles hatten wir uns vorbereitet. Auf diesen regelrechten Überfall allerdings nicht.
Zum Glück befand sich direkt neben uns ein deutsches Pärchen, das zuvor dieselbe Prozedur durchlaufen hatte. Während wir noch mit den Schiffshelfern diskutierten, versuchten herauszufinden, wie das Ganze überhaupt funktionierte und was die Überfahrt kosten würde, beobachteten sie das Spektakel bereits mit einem schmunzelnden Lächeln.
Irgendwann lichtete sich das Chaos. Die Preise waren geklärt, unsere Hängematten aufgehängt und alles schien plötzlich erstaunlich unkompliziert. Also machten wir uns noch auf den Weg, um Proviant für die kommenden Tage einzukaufen, bevor wir unsere erste Nacht auf dem Schiff verbrachten, das noch ruhig im Hafen von Yurimaguas lag.
Und auch diese Nacht blieb in Erinnerung.
Im Laufe der Nacht erhielten wir zahlreiche neue Nachbarn. Allerdings nicht die Art von Nachbarn, mit denen wir gerechnet hatten. Irgendwann wurde eine ganze Horde Hühner an Bord gebracht, die ebenfalls irgendwo ihren Platz auf dem Schiff finden musste. Spätestens da wussten wir: Diese Reise würde alles andere als gewöhnlich werden.
Am nächsten Tag legte das Schiff schliesslich ab und wir machten uns auf den Weg Richtung Iquitos.
Die folgenden drei Tage vergingen in einem angenehmen Rhythmus. Wir verbrachten Stunden in unseren Hängematten, beobachteten die vorbeiziehende Landschaft und liessen die Zeit langsamer verstreichen als sonst. Vor uns lag der mächtige Amazonas, umgeben von endlosen grünen Regenwäldern und braunem Flusswasser, das sich scheinbar bis zum Horizont erstreckte.
Dazu kamen Gespräche mit Einheimischen, neue Bekanntschaften, unzählige Fotomotive und das tägliche Glücksspiel, ob das Essen aus der Kombüse heute eher zur Kategorie «überraschend gut» oder «eher schwierig» gehören würde.
Genau diese Mischung machte die Reise so besonders. Es war kein Transport von A nach B, sondern ein Erlebnis für sich.
Nach drei Tagen erreichten wir schliesslich Nauta, die Nachbarstadt von Iquitos. Dort endete unsere Zeit auf dem Frachtschiff. Gemeinsam mit einigen neu gewonnenen Bekanntschaften teilten wir uns ein Taxi für die letzte Strecke nach Iquitos.
Ein Abenteuer, das wir jederzeit wieder machen würden – und das wir jedem empfehlen können, der etwas Zeit mitbringt und den Amazonas nicht nur sehen, sondern wirklich erleben möchte.
Yurimaguas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Iquitos
12.01.2026 - 13.01.2026
Iquitos fühlte sich für uns an wie eine eigene Welt innerhalb Perus. Mitten im Amazonasbecken gelegen, umgeben von dichtem Regenwald und nur über den Fluss oder per Flugzeug erreichbar, unterscheidet sich die Stadt deutlich von allem, was wir zuvor im Land erlebt hatten.
Besonders auffällig war die starke Verbindung der Menschen zur Natur und zu traditionellen Glaubensvorstellungen. An beinahe jeder Strassenecke wurden Ayahuasca-Zeremonien oder andere spirituelle Rituale angeboten. Einige Restaurants servierten sogar spezielle Diätkost zur Vorbereitung auf solche Zeremonien, und in vielen Gesprächen mit Reisenden und Einheimischen tauchte das Thema immer wieder auf.
Wir entschieden uns jedoch bewusst dagegen und konzentrierten uns darauf, die Stadt und ihre Umgebung auf unsere eigene Art kennenzulernen.
Besonders eindrücklich war unser Besuch des Mercado Belén und der angrenzenden schwimmenden Häuser. Die Armut in diesem Quartier war unübersehbar und stellte einen starken Kontrast zu vielen anderen Orten unserer Reise dar. Gleichzeitig beeindruckte uns, mit welcher Selbstverständlichkeit sich das Leben hier den Gegebenheiten des Flusses anpasst. Je nach Wasserstand verändert sich der Alltag der Menschen, und ganze Quartiere leben im Rhythmus des Amazonas.
Zwischen all den Eindrücken gab es aber auch kulinarische Höhepunkte. In Iquitos assen wir wohl das beste Ceviche unserer gesamten Reise. Leider sollte es gleichzeitig auch das letzte wirklich herausragende Ceviche sein, das wir unterwegs geniessen durften.
Nach einigen Tagen in der Amazonasmetropole stand schliesslich der letzte Abschnitt unserer Reise durch Peru bevor. Erneut entschieden wir uns gegen das Flugzeug und für den Flussweg.
Mit dem Frachtschiff ging es weiter nach Leticia in Kolumbien.
Dieses Mal waren wir deutlich besser vorbereitet. Als sich die Schiffsmitarbeiter im Hafen auf unsere Rucksäcke stürzten, liessen wir sie ganz entspannt ihre Arbeit machen. Nach unserer Erfahrung in Yurimaguas wussten wir inzwischen: Irgendwie findet am Ende jeder Rucksack seinen Platz – und jede Hängematte ebenfalls.
Iquitos, Peru
Iquitos, Peru
Iquitos, Peru
Iquitos, Peru
Iquitos, Peru
Iquitos, Peru
Iquitos - Leticia (Kolumbien)
13.01.2026 - 16.01.2026
Von Peru verabschiedeten wir uns mit einer letzten Flussfahrt auf dem Amazonas – von Iquitos nach Leticia in Kolumbien. Und sie stand der ersten in nichts nach.
Erneut verbrachten wir mehrere Tage auf dem mächtigen Fluss, beobachteten das Leben entlang der Ufer und genossen die besondere Langsamkeit des Reisens auf dem Wasser. Dieses Mal hatten wir sogar das Glück, einige der berühmten Amazonas-Flussdelfine zu sehen. Zwar zeigten sich nur die grauen und nicht die seltenen rosafarbenen Delfine, doch die Begegnung blieb trotzdem ein ganz besonderer Moment.
Die Fahrt bot uns auch die Gelegenheit, die vergangenen Wochen nochmals Revue passieren zu lassen. Während die Dschungellandschaft gemächlich an uns vorbeizog, blieb viel Zeit, Erlebtes zu verarbeiten und sich gleichzeitig auf das nächste Kapitel der Reise zu freuen.
Peru hatte sich uns in all seiner Vielfalt gezeigt. Von den schneebedeckten Gipfeln der Anden über die trockenen Küstenlandschaften des Pazifiks bis tief hinein in den Amazonas-Regenwald. Kaum ein anderes Land hat uns mit so unterschiedlichen Landschaften, Kulturen und Erlebnissen überrascht.
Iquitos, Peru
Iquitos, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Amazonas, Peru
Damit ging für uns ein unglaubliches Kapitel zu Ende. Zwei Monate voller Abenteuer, herzlicher Begegnungen und unvergesslicher Landschaften lagen hinter uns. Von den schneebedeckten Gipfeln der Anden über die raue Pazifikküste bis tief in den Amazonas hinein zeigte uns Peru seine ganze Vielfalt.
Kaum ein anderes Land hat uns so oft überrascht, herausgefordert und begeistert wie Peru. Es war eine Zeit voller Staunen, Entdeckungen und Erinnerungen, die uns noch lange begleiten werden.
Adiós Perú, du warst grossartig!
So trug uns der Amazonas langsam einem neuen Land entgegen. Was uns auf der anderen Seite erwartete, wussten wir nicht. Ob Kolumbien das noch toppen konnte? Wir waren gespannt...
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